Aktuell: Joseph Schumpeters Klassiker revisitedHeft 4/2009 Die aktuelle Weltwirtschaftskrise hat das Verständnis des Kapitalismus stärker als je zuvor seit 1989 problematisiert, und Politikwissenschaftler fragen sich, ob und wie angesichts zunehmend transnationalen Regierens gehaltvolle Demokratie noch möglich ist – eine Perspektive, die vor 20 Jahren kaum denkbar war. Es gibt wohl wenige Klassikerschriften, deren Aktualität vor diesem Hintergrund so ins Auge fällt, wie Schumpeters "Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" von 1942 ... hier weiterlesen Bestellen Sie hier das aktuelle Heft Weitere Hefte Heft 3/2009 Bildung als Humankapital – diese Perspektive provoziert nach wie vor. Unter dem Eindruck des Wettbewerbs in einer globalisierten Wissensgesellschaft hat die Bildungspolitik ein verstärktes Interesse am Konzept „Humankapital“ entwickelt. Sie erwartet, dass sich die Einzelnen produktiv auf die Erfordernisse des globalen Marktes und der lernenden Gesellschaft beziehen. Unterstellt wird dabei, dass bessere Bildung und größere individuelle Anstrengungen bessere Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und somit eher als steigende Sozialausgaben dafür sorgen, die persönliche Lage der Individuen und die gesamtgesellschaftliche Situation zu verbessern ... hier weiterlesen Bestellen Sie hier die Texte aus dem Schwerpunkt Bestellen Sie hier das gesamte Heft
Heft 2/2009 Deutschland ist von der Finanz- und Wirtschaftskrise in besonderem Maße betroffen, durch den Exportrückgang ebenso wie durch den Rückgang der Produktion und der Unternehmensgewinne, der Investitionen, der Beschäftigung, der Produktivität, der Einkommen und des Konsums. Der Arbeitsmarkt zeigt bisher noch kaum Verwerfungen durch die Krise. Die Experten rechnen jedoch für 2010 mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Trotz massiver staatlicher Interventionen droht eine Deflationsspirale, deren wirtschaftliche und politische Folgen unabsehbar sind . .. hier weiterlesen Bestellen Sie hier das Heft
Heft 1/2009
Befasst man sich mit dem Thema „Konsum“ und seiner Erforschung, trifft man auf eine Vielzahl von Fragestellungen. Denn Konsum geschieht quasi überall, jederzeit und schließt kaum jemanden völlig aus. So hat Hazel Kyrk schon 1923 in ihrem Klassiker A Theory of Consumption formuliert: „Denn Konsumenten sind wir alle; Konsumenten sind einfach die allgemeine Öffentlichkeit.“ ... hier weiterlesenBestellen Sie hier das Heft
Hinweis zu Heft 1/2009 Hartmut Rosa / Stephan Lorenz: Schneller kaufen! (PDF zum Download)Diese PDF-Datei enthält die letzte Fassung des Artikels. In Heft 1/2009 wurde versehentlich eine frühere Version des Textes abgedruckt, die in einigen Passagen abweicht. Wir bitten um Entschuldigung!
Heft 6/2008Dem äußeren Anschein nach haben sich die Beziehungen zwischen Polen und Deutschland seit dem Amtsantritt der neuen, liberal-konservativen Regierung von Donald Tusk im November 2007 wieder normalisiert. Doch was bedeutet Normalität im deutsch-polnischen Verhältnis? Einige besonders symbolträchtige Konfliktthemen – etwa der Streit um Erika Steinbachs Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“ – wurden offenbar erfolgreich stillgestellt ... hier weiterlesen Heft 5/2008
Weshalb haben die 68er Schwierigkeiten, ein Verhältnis zum Jahr 1989 zu finden? Welche Verbindungen bestehen zwischen 1968 und 1989 – wo es ursprünglich um einen demokratischen Sozialismus ging, nicht um den Nachbau West? Welche Gründe gibt es dafür, dass die DDR-Wirtschaftsreformen der 1960er Jahre im Sande verliefen? Scheitern Gesellschaften, weil sie die Welt, die sie geschaffen haben, nicht mehr verstehen? Und gilt das nur für 1968, für das Ende des Realsozialismus 1989 oder auch für uns heute? hier weiterlesenBerliner Debatte Initial stellt einen Literaturbericht "Vierzig Jahre 1968" von Manfred Lauermann in einer gegenüber der gedruckten Fassung in Heft 1/2009 erweiterten elektronischen Fassung kostenlos zur Verfügung. Der Überblick umfasst fast 40 Druckseiten: das Editorial spricht von 200 Quellen; behandelt wurden ca. 100 Monografien, Dokumentationen, Aufsätze und Literaturberichte aus 40 Jahren 68er Rezeption. Versucht wurde, neben den Sozial- und Kultur- bzw. Literaturwissenschaften Einzeldisziplinen wie Psychologie, Pädagogik, Philosophie und Zeitgeschichte zu überschauen, zudem Ausstellungskataloge und Lokalgeschichte(n); so mag die Bibliographie für die künftige Forschung ihren Nutzen erbringen.
Heft 4/2008Seit Monaten hat die Immobilien- und Bankenkrise die Wirtschaftsaussichten im Würgegriff, seit einigen Tagen aber ist eine „neue Qualität“ festzustellen: Untergangsstimmung und Rettungsaktionismus. Die Regierungen überbieten sich in Milliardensummen, die sie zur Rettung des globalen Finanzsystems und Finanzkapitals bereitstellen wollen. Die Chancen für einen neuen Aufschwung, noch dazu einen langen, stehen so gesehen nicht gut ... hier weiterlesen Heft 3/2008
Ostdeutschland nimmt teil an der globalen Transformation des bislang dominierenden fordistischen Wirtschafts- und Sozialsystems. Seit Anfang der 1970er Jahre zeigen sich in diesem System erhebliche Risse, Verwerfungen und Krisen, nicht mehr funktionierende Rückkopplungen zwischen einzelnen Sektoren und Teilsystemen, Sklerosen und Erscheinungen von Erosion. Neue Formen der Produktion, der Verteilung, des Konsums, der sozialen Interaktion, ja der gesamten Lebensweise müssen gefunden werden. Neue Kopplungen, neue Vermittlungsglieder, neue Gestaltungsformen sind erforderlich. Insofern stellen Umbrüche erhebliche Herausforderungen an die Gestaltung des Lebens dar. Mit dem Ziel ... hier weiterlesenBarack Obama und der republikanische Geist Amerikas Barack Obama hat den republikanischen Geist Amerikas wieder geweckt. So jedenfalls Dick Howard in seinem Beitrag "Die amerikanische Demokratie nach Bush" in Berliner Debatte Initial (Heft 1/2-2008): "Was Obamas Kritikern sein vager, rhetorischer Wahlkampfstil zu sein scheint, ist gerade seine Stärke. Man muss kein Dichter sein, um zu erkennen, dass Worte eine einzigartige Macht haben, eben weil sie eine gemeinsame Welt der Bedeutung schaffen." ... hier kostenloser Download des Artikels Aktuelle Buchpublikation:Dmytro Ostapenko
Berlin: GSFP, 312 Seiten, 34 Euro Seit „Globalisierung“, „demographischer Wandel“ und „Ende der Vollbeschäftigung“ als Schlagwörter die politischen und medialen Debatten um die Zukunft des Wohlfahrtsstaats dominieren, plädieren wirtschaftsliberal orientierte Ökonomen und Sozialpolitiker für einen fundamentalen Paradigmenwechsel in den modernen Systemen der Alterssicherung. Die Ablösung der auf dem Generationenvertrag basierenden staatlichen Umlageverfahren durch private Kapitaldeckungsverfahren gilt vielen als alternativloser Ausweg aus den Finanzierungsproblemen der öffentlichen Rentensysteme. Was in Westeuropa bislang noch auf starken Widerstand stößt, hat sich in etlichen ehemals sozialistischen Staaten bereits weitgehend durchgesetzt – die Teil- oder Vollprivatisierung der einstmals staatlichen Rentensysteme ... hier weiterlesen
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