Nachdenken über Entwicklungswege. Gesellschaftsalternativen zwischen Kommandowirtschaft und Schuldenkrise (1990/4)

Herausgegeben von: Eberhard Bruckner

<p>Für viele, die in einem proklamierten „Sozialismus“, der allein schon dadurch Gesellschaftsalternative sein sollte und als solche vorzeigbar war, weil es gelungen war, ihn zeitweilig real zu etablieren, eine Chance sahen, wie auch immer die Negativa der kapitalistischen Ausprägungsform der im Austausch realisierten menschlichen Gesellschaftlichkeit zu überwinden, war es ein tiefer weltanschaulicher Schock, als im Ergebnis der Wende im Oktober und November 1989 das stalinistische Herrschaftsprinzip in seinem Wesen für alle sichtbar öffentlich unwiderruflich zur Schau gestellt war.</p>

Stichworte: Wirtschaft, Alternative, Gesellschaft

Erschienen: 1990

Inhalt

  • Wende in der DDR als Indikator eines „Post-Histoire“?
  • Der DM-Nationalismus
  • West-östliche Große Krisen
  • Chancen und Blockierungen eines demokratischen Sozialismus
  • Wirtschaftsentwicklung und Sozialismuskonzept
  • Wissenschaft und Sozialismus – ein Angebot zur sozialen Aufklärung
  • Auf dem Weg zu einer Gesellschaft der Individuen?
  • Das eigene „Selbst“
  • Über die Historizität des Ökonomischen oder wie sozial muß Marktwirtschaft heute sein
  • Über empirische Politik
  • Kooperation und moderne Marktwirtschaft
  • Vom Kommando zum Markt
  • Selbstorganisation und ErNEUErung in der Evolution gesellschaftlicher Systeme
  • Unser Selbstverständnis oder Was will INITIAL?
  • REZENSION
  • REZENSION

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Coverbild von  Nachdenken über Entwicklungswege. Gesellschaftsalternativen zwischen Kommandowirtschaft und Schuldenkrise